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Review: Kena-Bridge of Spirits

Schockverliebt in die kleinen Rott

Schon bei der Ankündigung des Spiels muss ich sagen, habe ich mich direkt in die Grafik des Spiels, aber vor allem in Kenas kleinen Helfer verliebt. Endlich habe ich Zeit gefunden, ein Review zu diesem unfassbar schönen Spiel zu schreiben.

Das Spiel

Kena ist eine sogenannte Seelenführerin, deren Aufgabe es ist, Seelen der Verstorbenen in das Jenseits zu begleiten. Stirbt jemand mit ungelösten Problemen, ist sein Geist zwischen dem Reich der Lebenden und Toten gefangen. – Das kennt man ja schon aus Filmen. Kenas Aufgabe ist es, diese Probleme zu lösen und so die Ruhe der Toten zu wahren. Zu Beginn reist Kena, auf der Suche nach einem heiligen Schrein, in ein verlassenes Dorf. Dort wird sie mit einem mysteriösen Fluch ( Der Verderbins) konfrontiert, der die umherwandelnden Geister in Monster verwandelt und sie muss diesen brechen und so die Welt von der Verderbnis befreien.

Die Grafik

Kenas Spielgrafik erinnert ein wenig an einen Disney Film. Kein Wunder, ist Emberlabs ja auch bekannt für seine Animationsfilme. Eine wunderschön gestaltete Welt, bunt und detailreich. Also detailreich auf jeden Fall auf der PS5, die Euch zwei Grafikmodi bietet: Fidelity (30 fps, natives 4K) und Performance (angepeilte 60 fps, hochskaliertes 4K) – Auf der PS4 fehlen diese und so auch ein paar Details und auch die Anzahl der Rott wird begrenzt. Kennt man den Unterschied nicht, fällt er auch nicht auf und auch auf der PS4 begeistert einen die Grafik – Ich denke man sollte es aber trotzdem erwähnen. Neben der unfassbar schönen Spielegrafik hauen einen die Zwischensequenzen auch immer optisch und emotional um. Wie oft habe ich gequietscht, wie ein kleines Schulmädchen, wenn die Rott in der Zwischensequenz irgendwelche entzückenden Aktionen starteten.

Der Sound

Die Musik im Spiel ist klasse – sie unterstreicht Szenen und Gefühle, was oft in Zwischensequenzen spürbar rüber kommt. Die Sounds der Charaktere, vor allem der quietschigen Rott sind sehr gut gelungen und keineswegs nervig.

Gameplay

In einer nicht vollständig offenen, wunderschönen Spielwelt folgst du mit Kena einem linearen Weg, kannst aber auch alternative Routen entdecken. Du steuerst Kena in der Third-Person-Ansicht – Man kann klettern und springen. Um den Kampf gegen die Verderbnis anzugehen stehen Dir leichte sowie schwere Attacken mit einem Zauberstab, Pfeil und Bogen oder Bomben zur Verfügung. Neben den physischen Attacken kann Kena aber auch auf ihre magische Fähigkeit zugreifen und so beispielsweise zur Unterstützung einen Drachen beschwören, blockierte Pfade von der Plage befreien oder Seelen retten. Befreite Seelen bevölkern das Dorf und eröffnen neue Möglichkeiten zur Interaktion mit der Spielwelt. Um neue Areale betreten zu können, ist es zudem notwendig Umgebungspuzzles zu lösen.

Spielspaß

Die Kämpfe in Kena: Bridge of Spirits sind je nach Schwierigkeitslevel schon recht fordernd, aber keineswegs frustrierend. Dank der Hilfe der Rott, hat man im Kampf immer wieder Unterstützung, was besonders bei größeren Bossen hilft, die nicht einfach nur durch stumpfes Draufdreschen zur Strecke gebracht werden können. Jeder hat seine individuelle Schwachstelle, die erst einmal im Kampf gefunden werden muss. Hat man diese, dann sind gezielte Angriffe aber auch effektiv. Zusammen mit der Geschichte des Spiels, den lustigen kleinen Rott, ist Kena: Bridge of Spirits ein rundum gelungenes Spiel und bietet jede Menge Spielspaß.

Fazit

Ein unfassbar gut gemachtes Spiel. Das Gameplay ist nicht zu hart, die Geschichten haben Tiefgang und die Musik ist wunderschön. Und wer sich nicht gleich in die kuscheligen Rott verliebt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Ich denke Kena: Bridge of Spirits wird es auf meine persönliche Top 3 des Jahres schaffen. Ob das so ist erfahrt ihr aber Ende Dezember.

Unser FAZIT

Review: Kena-Bridge of Spirits

Ein unfassbar gut gemachtes Spiel. Das Gameplay ist nicht zu hart, die Geschichten haben Tiefgang und die Musik ist wunderschön.
9.8
Excellent
Grafik
9
10
Sound
10
10
Gameplay
10
10
Spielspaß
10
10

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Chefredakteur OWL Gaming News > Kümmert sich um daily News, Sales, Redaktion, Content und Produktion

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