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Review: Glitchpunk

Mit Rustler hatten wir ja schon vor kurzem ein Top-Downer und ich muss sagen, ich werde mit dieser Art von Game einfach nicht warm. Dennoch hatte Rustler durch sein Setting echt viel Charme, was ich bei Glitchpunk leider vermisst habe – Ja gut, rülpsen und furzen geht hier auch ( ist das so ein Topd-Downer-Ding?) aber das war es dann auch.

Das Spiel

Glitchpunk ist ein Top-Down-Actionspiel, in dem Spieler sich durch eine neon-getränkte Welt voller Gangs und Kulte schießen, sich Verfolgungsjagden leisten, stehlen, schleichen und Beziehungen aufbauen. In diesem Spiel geht es aber nicht nur darum, Dinge in die Luft zu jagen – es erzählt auch eine mitreißende Geschichte .. Halt- So ist der Text der Pressemitteilung, aber ich glaube ich übernehme jetzt mal. Story, naja, sofern man das so nennen kann ist eher eine Bühne für Transhumanismus, Xenophobie und Religion sowie über Beziehungen, Selbstfindung und Verrat. Die sex- und drogenüberflutete Welt der Zukunft lässt Menschlichkeit komplett vermissen.

Du erwachst, scheinbar als Androide ohne Erinnerung und bekommst den schönen Namen „Texas“ und wirst in die furchtbare Stadt New Baltia geschickt, wo du dann Aufträge zugeteilt bekommst. Ein wenig wie damals in GTA 2 geht es hier also darum, rumzuballern, Leute mit oder in Autos verschwinden zu lassen und naja eigentlich war es das schon.

Gameplay

Versteht mich nicht falsch, das Spiel kann Spaß machen, wenn man einfach Bock hat rumzulaufen und Leute nieder zu mähen. Ein „Hacking“ Mode erinnert ein wenig an Watch-Dogs oder Cyberpunk 2077 -Aber dank der doch recht stupiden KI geht da hin und wieder auch mal was in die Hose. Und wenn du dann nicht in deinem „virtuellen Haus“ gespeichert hast, dann war es das….Irgendwie kommt mir das schon wieder sehr bekannt vor. Die schwammige Steuerung der Autos kann auch ein wenig zu Frust führen, wenn man mitten in einer Mission z.B. in einen Haufen Feinde crasht oder Passanten über die Haube fliegen lässt und die Cops dir recht schnell wieder das Licht aus knipsen.

Grafik

Für mich ist dieser Punkt einfach der Schlechteste. Nicht nur, dass ich diese Top-Down-Ansicht echt Hölle finde, die dunklen Bereiche im Spiel und die teilweise nicht erkennbare Höhe treiben einen hier doch recht ZU häufig zur Weißglut. Die „Story“ wird in Textboxen erzählt, was einen heute auch nicht mehr so richtig von den Socken haut.

Spielspaß

Der hat sich bei mir leider sehr schnell eingestellt. Nachdem ich ständig Probleme hatte mit dem Controller zu steuern bin ich dann wieder auf Maus und Tastatur gewechselt, aber das kann gerade beim Auto fahren auch recht nervig werden. Sicherlich benötigt dieser Art des Spiels ( Top-Down) seine Fans und ich gehöre da definitiv nicht zu, aber andere Spiele wie Rustler haben mir da echt mehr Spaß bereitet.

Sound

Auch hier konnte Glitchpunk echt nicht punkten. Das was da im Autoradio ausgegeben wurde, war teilweise so nervig, dass ich ( dank der Steuerung bin ich ohnehin sehr wenig gefahren) das Auto lieber hab stehen lassen und dann die Jobs zu Fuß erledigt hab.

Fazit

Glitchpunk ist für Fans der Top-Down-Ansicht sicherlich nur halb so schlimm wie für mich, dennoch hätte ich mich geärgert wenn ich es gekauft hätte. Wobei man sich für knapp 20 € bei Steam den eigenen Test mal gönnen kann, vielleicht gefällt es Dir ja.

Unser FAZIT

Review: Glitchpunk

Glitchpunk ist für Fans der Top-Down-Ansicht sicherlich nur halb so schlimm wie für mich, dennoch hätte ich mich geärgert wenn ich es gekauft hätte.
5.8
Average
Grafik
6
10
Gameplay
6
10
Spielspaß
5
10
Sound
6
10

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Chefredakteur OWL Gaming News > Kümmert sich um daily News, Sales, Redaktion, Content und Produktion

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