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Review: Dysmantle

Vorsicht! Suchtgefahr!

Während man in den letzten Monaten viele, viele Aufbausimulationen vorgesetzt bekommen hat, drückt Dysmantle Dir ein Brecheisen in die Hand, mit dem Auftrag: Zerstöre!

Das Spiel

Nach vielen Jahren kletterst du aus deinem Bunker und findest eine schöne neue, alte Welt vor. Eine Welt voller infizierter Kreaturen, die scheinbar nichts mehr in sich haben was sie einst menschlich machte. Eine postapokalyptische Welt, in der die Natur sich langsam wieder das zurück holte, was man ihr genommen hat. Deine Aufgabe ist einen Weg zu finden, der Insel auf der du scheinbar bist zu entkommen – Bis dahin heißt es auf jeden Fall jede Menge „Hau drauf!“.

Die Grafik

Trotz Apokalypse findet ihr ein buntes und farbenfrohes Spiel. Man protzt zwar nicht mit fotorealistischer Grafik, aber dennoch ist die Welt im Comic Look gut gelungen. Was hin und wieder stört, ist die fehlende Sicht in der Topdown-Ansicht, wenn man z.B. unter Bäumen lang geht – Besonders bei Kämpfen kann dies zum Nachteil werden und dass es anders geht, haben Genre-Kollegen bereits mehrfach gezeigt.

Der Sound

Während man im ersten Gebiet lediglich von den Klängen der Natur beschallt wird, gibt es in den fortschreitenden Gebieten atmosphärische Musik, die aber hin und wieder einfach mal aussetzt. Die Kampf- und Abbau-Töne wiederholen sich ständig – Einzige Abwechslung ist hier das finden neuer Gegner. Sprache (engl.) gibt es nur in den Radios, die einem wohl versuchen ein wenig das Szenario zu erklären.

Gameplay

Das Gameplay bietet dir die folgenden Möglichkeiten:

Abbauen/ Zerstören ist dabei eigentlich deine Hauptaufgabe, wie der Name des Spiels (engl. „dismantle“ für „zerlegen“) bereits vermuten lässt. Dafür bekommst Du auch sofort jede Menge Erfahrungspunkte. Klingt recht unspektakulär und simple? Ist es aber nicht, denn eingangs kannst du mit deinem Brecheisen mal gerade Plastik und Holz abbauen. Um mehr zerlegen zu können musst du – und da kommen wir zur zweiten Aufgabe – Herstellen / Verbessern. Damit du andere, festere Materialien abbauen kannst musst du z.B. dein Brecheisen aufwerten um damit auch Metalle abbauen zu können, die dir dann wieder die Möglichkeit bieten neue Waffen und Fertigkeiten freizuschalten. Dadurch kannst du wieder zurück in „alte“ Gebiete, um dort noch liegengebliebene Dinge abzubauen. Missionsziele sollen verhindern, dass du planlos durch die Welt streifst – Das ist zwar möglich, aber dein Ziel ist es ja aus dem Gebiet zu entkommen.

Spielspaß

Auch wenn die Missionen nie mehr als Explore & Collect beinhalten, macht das Spiel recht schnell süchtig. Vor allem wenn man erst einmal sein Equipment soweit verbessert hat, dass man auch richtig was abbauen kann. Dann bleibt von den infizierten Gebieten nicht wirklich viel übrig. Das Spiel ist auf jeden Fall eher für die Jenigen, die nach Feierabend einfach ein wenig „grinden“ möchten und nicht auf tiefgreifende Stories setzen. Auch die Feinde sind in den meisten Fällen nicht so die Herausforderung. Die Kämpfe sind recht eintönig und wenn man das vierte mal in ein eigentlich bereits verlassenes Gebiet muss, um dort noch stehen gebliebene Gegenstände abzubauen, kann das auch ein wenig nerven.

Fazit

Wer Spaß daran hat über Stunden einfach nur zu grinden und keine Story mit Tiefgang braucht, macht mit Dysmantle nichts falsch. Das ganze macht zwar süchtig, aber kostet auch eine Menge Zeit. Das Spiel ist für Streamer auf jeden Fall gut geeignet, denn man kann sich während man Gebiet für Gebiet dem Erdboden gleich macht, wunderbar mit dem Chat agieren.

Unser FAZIT

Review: Dysmantle

Wer Spaß daran hat über Stunden einfach nur zu grinden und keine Story mit Tiefgang braucht, macht mit Dysmantle nichts falsch.
7.8
Good
Grafik
7
10
Sound
6.5
10
Gameplay
8.5
10
Spielspaß
9
10

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Chefredakteur OWL Gaming News > Kümmert sich um daily News, Sales, Redaktion, Content und Produktion

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