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(Online-)Shopping-Frust

Corinna, Chinchilla, oder wie man auch immer diesen verdammten Virus nennen mag, der uns jetzt über ein Jahr das Leben schwer macht, fordert unsere Nerven ja schon seit Monaten. Ich weiß, es gibt Menschen da draußen die vor den Lockdowns schon nicht so häufig vor der Tür waren, aber auch die sind mittlerweile angefressen, denn man kann ja nicht einmal mehr grundlegende Dinge ohne Termin, Test oder Auflagen: Shopping zum Beispiel. Wer hat denn bitte Lust, sich erst einmal einen Termin zu holen, damit man dann im Laden nach etwas sucht, was man im schlimmsten Fall dann nicht findet? – Nee da bleiben wir doch lieber daheim und bestellen online.

Immerhin hat das ganze ja einen Vorteil – sofern man das überhaupt so nennen kann – Wir gehen nicht aus, wir essen nicht auswärts und wir verreisen nicht ( also denkende Menschen nicht) – Da spart man ja ne Menge Kohle, die man dann wiederum in Dinge investieren kann, die einem das zuhause bleiben schöner machen….

Leider hat Corinna aber auch eine Eigenart mit sich gebracht, die aktuell scheinbar alle Onlineshops für sich entdeckt haben – Versteht mich nicht falsch, ich bin selber Unternehmer, hatte lange Zeit einen gut laufenden Onlineshop und weiß welche Logistik hinter einem Produkt steht, was man anbietet – Also ich schreibe diesen „Rant“ nicht nur als Kunde – Dennoch kann es nicht sein, dass man Produkte im Onlineshop anbietet, teilweise sogar als „Am Lager“ und dann den Kunden wenig später informiert – „Huch sorry, aber dein bestelltes Produkt haben wir nicht da und…naja die Lieferzeit ist auch unbekannt – Aber dafür können wir ja gar nichts…“ Richtig – Für die Lieferengpässe könnt Ihr nichts. Ihr könnt aber was dafür, wenn ihr Euren Kunden, die es gerade auch nicht unbedingt leicht haben, die Kohle aus der Tasche leiert, damit am besten noch schön über Wochen arbeitet und dann mit Zetern und Maulen das Geld zurück zahlt, weil der Kunde keine Lust hat Geld vorzustrecken, für etwas was er vielleicht nicht mal mehr in diesem Jahr sieht.

Der Kunde kann nämlich nichts für die Lieferverträge, Zahlungsbedingungen bei den Lieferanten und eventuelle Mindestabnahmemengen, die nicht erreicht werden. Vielleicht sind wir als Kunden ein wenig verwöhnt und haben aktuell einen sehr dünnen Geduldsfaden, aber bedenkt auch – Das Geld sitzt bei vielen auch nicht so locker wie vor der Pandemie und da kann man nicht mal eben paar Wochen oder Monate Dinge einfach so vorstrecken. Vor allem wenn der Bedarf JETZT da ist.

Meine Bitte also an alle, die einen Onlineshop betreiben – Seid transparent – Informiert Eure Kunden EINDEUTIG! – Wenn sich etwas nicht in Eurem Lager befindet – IST ES NICHT AM LAGER! – Und das darf man auch so angeben. Wenn die Lieferzeit nicht bekannt ist, darf man das auch so angeben. Und wenn man das Geld vorher schon vom Kunden nehmen muss – Dann ist das eine „VORKASSE“ Leistung, die man ebenfalls so angeben kann. Denn dann kann ich als Kunde entscheiden ob ich mein Geld schon ausgeben möchte, auch auf die Gefahr hin, dass ich dieses nie wieder sehe. Und wenn ihr das Produkt vielleicht gar nicht mehr anbieten könnt, DANN LASST ES!

DANKE

Ein echt genervter KUNDE

P.S. Nehmt diesen Artikel so ernst wie möglich, aber nicht ernster als nötig – Er basiert auf Emotionen 🙂

Bitte bleibt gesund.

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